Der Föhnsturm fegte ZoSu vom Platz…
Vermochten die FU14-Juniorinnen im Hinspiel (24:31) recht lange gut mithalten, gab es im Rückspiel in Brunnen nicht viel zu holen. Die körperlich überlegenen Innerschweizerinnen traten von der ersten Minute an abgeklärter und siegeswilliger auf und überfuhren die Gäste aus dem Aargau förmlich.
Bis die SG Zofingen-Suhrental das erste Tor bejubeln konnte, musste sie sich fast zwanzig Minuten gedulden – Zeit, während der die Mythen-Shooters den Ball schon rund zehnmal im ZoSu-Tor versenkt hatten. Das raubte den Aargauerinnen Energie und Selbstvertrauen, und es machte fast den Eindruck, als ob der Föhn nicht nur vor den Türen der Sporthalle in Brunnen blies, sondern auch auf dem Handballfeld sein Unwesen trieb – zu Ungunsten der Gäste, denen er Kopfweh zu machen schien!
Die Zofinger-Suhrentaler Spielgemeinschaft biss sich an der flachen 6:0-Verteidigung der Schwyzerinnen die Zähne aus und packte seinerseits zu wenig energisch zu. Zumeist hatten die Gastgeberinnen beim Zweikampf um einen Ball die Nase vorn, was symptomatisch war für den gesamten Spielverlauf. So zeichnete sich die Niederlage immer deutlicher ab, und die Mythen-Shooters konnten es sich über längere Zeit leisten, seine torgefährlichsten Spielerinnen ausruhen zu lassen.
Trotz der deutlichen Schlappe in Brunnen ist diese Niederlage kein Untergang. Sie bedeutet lediglich, dass die FU14-Juniorinnen vorläufig in der Promotionskategorie bleiben und auch den zweiten Teil der Meisterschaft als Promotionsteam bestreiten werden. Der guten Stimmung in diesem aufgestellten Team tut sie sowieso keinen Abbruch! ?
Bevor es aber in die zweite Saisonhälfte geht, hat die SG ZoSu jedoch noch einen vorweihnächtlichen Leckerbissen vor sich: Am kommenden Sonntag, 22. Dezember, dürfen sie in der Aarauer Schachenhalle zum Cup-Final gegen die SG Wohlen/Muri antreten! Anpfiff ist um 15.45 Uhr, und das Team freut sich auf viele Hopp-Rufe aus dem Publikum: Hopp ZoSu!
Text: Regula Gaberthüel